Jüngste Geschichte |
Am 4. Februar 1948 ist Ceylon innerhalb des Britischen Commonwealth unabhängig geworden. Am 22. Mai 1972 wurde Ceylon eine Republik mit dem Namen Sri Lanka.
Seit dem 17. November 2005 ist Mahinda Rajapaksa das Staatsoberhaupt.
Am
26. Dezember 2005 wurde Sri Lanka durch einen Tsunami verwüstet.
Grosse Teile der Küste wurden zerstört, und die Behörden
sprechen von 38 000 Toten und unzähligen Verletzten. Auch heute noch haben
viele Menschen, welche die Flutkatastrophe überlebt haben, schwere psychische
Probleme und müssen behandelt werden.
Der aus der Kolonialzeit stammende ethnische Konflikt zwischen der tamilischen und der singhalesischen Bevölkerung eskalierte im Jahre 1983 und mündete in einen seither immer wieder aufflammenden Bürgerkrieg. Im Mai 2009 endete der Bürgerkrieg. Die Anzahl Todesopfer werden auf 100'000 geschätzt. Unzählig Verletzte und eine grösstenteils schwer traumatisierte Bevölkerung bleiben zurück.
Das Elend in den Flüchtlingslagern im Norden Sri Lankas ist gross und die Menschen sind auf Hilfe von Aussen angewiesen. Nur wenige internationale Hilfsorganisationen haben Zugang zu den Flüchltlingslagern und dieser wird sogar beschränkt.

